Erstgespräch buchen
Externer Datenschutzbeauftragter

Sie sind bestellungspflichtig. Wir sind es, die das übernehmen.

Pakete ab 249 €/Monat. Feste Ansprechpersonen statt Account-Rotation. Klare Pauschalen statt offener Stundenrechnungen. Ein Monat Kündigungsfrist nach dem ersten Jahr.

Bestellungspflicht

Die einfache Antwort ist meistens falsch.

Die 20-Personen-Regel ist überall zu lesen, aber sie ist nur die häufigste Variante. Mindestens drei weitere Konstellationen führen zur Bestellungspflicht – und treffen oft Unternehmen, die sich nicht in der Pflicht sehen.

In Deutschland muss ein Unternehmen einen Datenschutzbeauftragten benennen, wenn mindestens eine dieser drei Bedingungen zutrifft:

Erstens, ab 20 Personen, die ständig automatisiert mit personenbezogenen Daten arbeiten. Das ist die bekannteste Schwelle und gilt für die meisten Mittelständler ab dieser Größe. Wichtig: gezählt werden alle Mitarbeitenden, die regelmäßig mit Kundendaten, Bewerberdaten, Mitarbeiterdaten oder Lieferantendaten zu tun haben – nicht nur „die in der IT".

Zweitens, unabhängig von der Mitarbeitendenzahl, wenn besondere Kategorien von Daten umfangreich verarbeitet werden. Gesundheitsdaten, religiöse oder politische Anschauungen, Gewerkschaftszugehörigkeit, biometrische Daten. Das trifft Arztpraxen, Pflegedienste, Personalvermittler – aber auch Unternehmen mit umfangreicher Bewerberverwaltung.

Drittens, wenn die Kerntätigkeit eine umfangreiche Beobachtung von Personen umfasst. Das gilt für Sicherheitsdienste, Detekteien, manche Marketing-Dienstleister mit ausgeprägtem Tracking, manche Mobilitätsanbieter.

Auch ohne Bestellungspflicht gilt die DSGVO vollständig. Sie müssen ein Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten führen, Auftragsverarbeitungsverträge schließen, Datenschutz-Hinweistexte stellen, Mitarbeitende schulen und Betroffenenanfragen beantworten – ob Sie einen DSB haben oder nicht.

Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Unternehmen bestellungspflichtig ist, klären wir das im Erstgespräch in unter zehn Minuten.

Leistungsumfang

Was wir konkret übernehmen.

Die DSB-Rolle ist mehr als ein Schild an der Tür. Wir machen die Arbeit, die dahinter steht – nicht nur das Konzept.

Bestellung und Behördenkontakt

Offizielle Benennung gegenüber der zuständigen Aufsichtsbehörde. Kontaktstelle bei Anfragen, Beschwerden oder Vorprüfungen. Bei Datenpannen: 72-Stunden-Meldung an die Behörde, dokumentiert und juristisch sauber.

Verfahrensverzeichnis

Aufbau und laufende Pflege des Verzeichnisses von Verarbeitungstätigkeiten nach Art. 30 DSGVO. Keine Vorlage aus dem Internet, sondern auf Ihre tatsächlichen Prozesse zugeschnitten.

Auftragsverarbeiter prüfen und verhandeln

Wir prüfen die AVV Ihrer Dienstleister – Microsoft, Cloud-Anbieter, Marketing-Tools, IT-Dienstleister. Wo nötig, verhandeln wir Anpassungen. Wir sagen Ihnen klar, welche Verträge halten und welche nicht.

Datenschutz-Hinweistexte

Datenschutzerklärungen für Website, Bewerbung und Beschäftigte. Erstellt, einmal jährlich überprüft, bei Änderungen aktualisiert.

Mitarbeiterschulungen

Praxisnah, ohne Folienflut. Wir schulen, was im Alltag wirklich passiert: E-Mail-Verkehr, Bewerbungen, Auskunftsanfragen, USB-Stick im Briefumschlag.

Beratung im laufenden Geschäft

Sie planen ein neues Tool, eine neue Marketingaktion, eine neue HR-Software? Wir prüfen vor der Einführung, nicht hinterher.

Datenpannen und Behördenbegleitung

Wenn etwas passiert, sind wir erreichbar. Bei Datenpannen begleiten wir die Meldung an die Aufsichtsbehörde und die Kommunikation mit Betroffenen. Bei Kontrollen vertreten wir Sie.

Jahresreport

Einmal im Jahr ein knapper Bericht für die Geschäftsführung: Was wurde gemacht, wo stehen wir, was ist offen, was empfehlen wir.

Pakete

Vier Pakete. Klare Preise. Kein „individuelles Angebot".

Wir nennen unsere Preise. Damit Sie wissen, woran Sie sind – und damit wir nicht jedes Erstgespräch mit Verhandlungsritualen verbringen müssen.

Bestellung pur

Sockelmandat

249 €/Monat

Für Sie, wenn Sie eine bestellte DSB-Funktion brauchen, die laufende Beratung aber selbst steuern wollen.

  • Übernahme DSB-Rolle nach Art. 37 DSGVO
  • Behördenmeldung der Bestellung
  • Fachliche Bereitschaft & laufende Fortbildung
  • Erreichbarkeit bei Datenpannen (24h Werktag)
  • Eine jährliche Abstimmung (60 Min)

Beratung darüber hinaus: 114 €/Std remote

Standard

ideal für 50–99 Mitarbeitende

629 €/Monat

Für Sie, wenn Sie einen DSB mit erweiterter Erreichbarkeit und höherem Beratungskontingent benötigen.

  • Alles aus Basis
  • 4 jährliche Abstimmungstermine
  • 2 Stunden Beratung pro Monat inklusive
  • 2 Standard-AVV-Prüfungen pro Quartal
  • Erweiterte Datenpannen-Bereitschaft (4h auch außerhalb Geschäftszeiten)

Beratung darüber hinaus: 114 €/Std remote

Plus

ideal für 100–150 Mitarbeitende

989 €/Monat

Für Sie, wenn Sie umfassende monatliche Begleitung mit Vor-Ort-Präsenz wollen.

  • Alles aus Standard
  • Monatliche Abstimmungstermine
  • 4 Stunden Beratung pro Monat inklusive
  • Standard-AVV-Prüfungen unbegrenzt
  • 1 Vor-Ort-Termin/Jahr inklusive
  • 1 DSFA-Begleitung pro Jahr (bis 4h)

Beratung darüber hinaus: 114 €/Std remote

Alle Leistungen im Detail vergleichen
Leistung Bestellung pur Basis Standard Plus
DSB-Funktion nach Art. 37 DSGVO
Behördenmeldung der Bestellung
Erreichbarkeit Werktag 48 h24 h24 h24 h
Jährliche Abstimmungstermine 12412
Beratung pro Monat inklusive 1 Std2 Std4 Std
Jahresreport für Geschäftsführung
Standard-AVV-Prüfungen 2 / Quartalunbegrenzt
Vor-Ort-Termin (pro Jahr) 1
Datenschutz-Folgenabschätzung (pro Jahr) bis 4 h

Setup und Mehraufwand

Was Sie zusätzlich kostet – und was nicht.

Im ersten Quartal eines neuen Mandats fällt eine Setup-Pauschale an, weil Verfahrensverzeichnis und Hinweistexte einmal sauber aufgebaut werden müssen. Danach läuft das Mandat zur Pauschale Ihres Pakets. Klar abgegrenzte Sonderleistungen werden transparent berechnet – nichts versteckt, nichts geschätzt.

Setup-Pauschale

1.890 €

Einmalig im ersten Quartal. Enthält die Datenschutz-Bestandsaufnahme, den Aufbau Ihres Verfahrensverzeichnisses und die Erstellung der Datenschutz-Hinweistexte für Website, Bewerbung und Beschäftigte.

Was darüber hinaus extra berechnet wird

  • AVV-Prüfungen außerhalb des Pakets 89 € pro Standard-AVV
  • AVV-Verhandlungen über Standard hinaus 114 €/Std
  • Mitarbeiterschulungen ab 390 € remote
  • Vor-Ort-Termine 134 €/Std + Reisepauschale
  • Datenschutz-Folgenabschätzungen Einzelangebot
  • Datenpanne über Erreichbarkeit hinaus 114 € remote / 134 € on-site

Was wir nicht machen: Wir berechnen keine „Beratung per Mail" im Minutentakt. Keine Bereitstellungsgebühren. Keine versteckten Zusatzposten, die das Paket teurer machen, als es wirkt.

Differenzierung

Drei Modelle dominieren den Markt. Wir sind keines davon.

Der Markt teilt sich in Kanzleien, Software-Anbieter und Großberatungen. Jedes Modell hat seine Logik – und jedes hat einen Preis, den unsere Mandant:innen nicht zahlen wollen.

  1. 01 — Datenschutzkanzleien

    Verkaufen Stundensätze.

    Schicken zur ersten Anfrage einen Senior, zur zweiten einen Junior. Schreiben juristisch saubere Gutachten, die Ihre Geschäftsführung nicht versteht und nicht umsetzt. Sehr gut, wenn Sie ein Streitverfahren haben. Sehr teuer, wenn Sie laufende Betreuung wollen.

  2. 02 — Datenschutz-Software

    Verkauft eine Plattform.

    Sie loggen sich ein, klicken sich durch Templates, beantworten Fragen, pflegen Verzeichnisse selbst. Im Idealfall haben Sie hinterher ein Verfahrensverzeichnis, das auf dem Papier den Anforderungen genügt. Im Realfall haben Sie es nach drei Wochen aufgegeben.

  3. 03 — Großberatungen

    Verkaufen Account-Manager.

    Sie haben einen „festen Ansprechpartner", der nach acht Monaten wechselt. Ihre Mandate werden in Tickets verarbeitet. Sie zahlen viel, bekommen viel – aber nicht das, was Sie eigentlich gesucht haben: jemanden, der Ihren Laden kennt.

Wir sind ein dreiköpfiges Team. Jede:r Mandant:in hat eine feste Ansprechperson mit Vor- und Nachnamen. Wir setzen um, was wir empfehlen. Wir nennen unsere Preise. Wir binden Sie zwölf Monate, danach mit einem Monat Kündigungsfrist. Das ist anders, weil es anders gemeint ist.

Praxisfälle

Wie das in der Praxis aussieht.

Drei anonymisierte Beispiele aus unseren Mandaten. Branchen, Größen und Schmerzpunkte verändert. Die Logik der Lösung ist real.

Handel · 35 MA · Oberfranken

Großhandel mit Online-Shop und einer Behördenanfrage

Ausgangslage
Datenschutz lief lange nebenher mit einer Praktikanten-Vorlage. Mit Bestellungspflicht und Behördenanfrage wurde Handlungsbedarf akut.
Vorgehen
Bestandsaufnahme über zwei Wochen. Aufbau eines belastbaren Verfahrensverzeichnisses. AVV-Prüfung der zwölf wichtigsten Dienstleister (drei mussten neu verhandelt werden). Mitarbeiterschulung. Behördenanfrage übernommen.
Ergebnis
Behördenverfahren ohne Bußgeld eingestellt. Mandat läuft seit vier Jahren im Standard-Paket.

Produktion · 80 MA · Mittelfranken

Maschinenbauer mit Microsoft-365-Schrems-II-Frage

Ausgangslage
Bewerberdaten von HR, Kundendaten von ERP, Produktionsdaten von Sensoren – alles parallel, ohne klares Bild. Microsoft-365-Einführung geplant, Geschäftsführung unsicher wegen Schrems II.
Vorgehen
Souveränitäts-Audit. Bewertung der Microsoft-365-Konstellation mit AVV und Standardvertragsklauseln. Mitarbeiterschulung speziell zum Umgang mit US-Cloud-Diensten. Verfahrensverzeichnis komplett neu.
Ergebnis
Microsoft 365 mit dokumentierter Risikoabwägung eingeführt. Mandat läuft im Plus-Paket, mit zwei Schulungen pro Jahr.

Beratung · 25 MA · Remote

Strategieberatung mit DAX-Mandanten und internem DSB

Ausgangslage
Vollständig remote. Hochsensible Daten von Kunden aus dem DAX-Umfeld. Interner DSB ohne fachliche Kapazität. Mandanten verlangten externe Bestätigung der Datenschutz-Praxis.
Vorgehen
Als externer DSB übernommen, internen Verantwortlichen entlastet. Auditbericht für Mandanten erstellt, der bei Ausschreibungen vorgelegt werden kann. Klarer Prozess für Auskunftsanfragen.
Ergebnis
Zwei Großmandate gewonnen, in denen die externe DSB-Bestellung Voraussetzung war. Mandat läuft im Standard-Paket.

Vertragsbedingungen

Knebelverträge sind die Standardausrede, wenn die Arbeit nicht überzeugt.

Wir machen es anders. Zwölf Monate Erstlaufzeit für ein sauberes Onboarding, danach ein Monat Kündigungsfrist zum Quartalsende. Sie bleiben, weil die Zusammenarbeit funktioniert – nicht weil ein Vertrag Sie zwingt.

Im ersten Mandatsjahr investieren wir viel Zeit in das Onboarding: Bestandsaufnahme, Verfahrensverzeichnis, Hinweistexte, AVV-Prüfungen, Schulungen. Das rechnet sich für beide Seiten erst, wenn wir ein Jahr zusammenarbeiten.

Danach verlängert sich der Vertrag automatisch um jeweils ein Quartal. Sie können mit einer Frist von einem Monat zum Ende eines Quartals kündigen. Konkret heißt das: Wenn Sie sich am 15. Februar entscheiden, dass es nicht mehr passt, endet das Mandat zum 31. März.

Wir übergeben dann vollständig und kollegial. Das gehört für uns dazu.

Häufige Fragen

Was Geschäftsführer:innen vor dem Erstgespräch wissen wollen.

Brauchen wir eine bestimmte Branchen-Erfahrung von Ihnen?

Wir arbeiten mit Handel, Produktion, Beratung und technischen Dienstleistern. In Branchen mit besonderen Anforderungen – Gesundheitswesen, Personalvermittlung, Finanzdienstleister, Online-Shops mit komplexem Tracking – machen wir individuelle Angebote. Glücksspiel, Erotik und Inkasso nehmen wir nicht an.

Wer betreut uns konkret?

Sie haben eine feste Ansprechperson aus unserem Team mit Vor- und Nachnamen. Bei längerer Abwesenheit übernimmt die zweite ausgebildete Person nahtlos – und Sie wissen vorher, wer das ist.

Müssen Sie regelmäßig vor Ort sein?

Nein. Wir arbeiten remote-first. Vor-Ort-Termine sind möglich (im Plus-Paket ist ein Besuch pro Jahr inklusive, sonst nach Aufwand) und manchmal sinnvoll – etwa bei der ersten Bestandsaufnahme oder größeren Schulungen. Für die laufende Arbeit reichen Telefon, Video und sichere Dateiablage.

Wie läuft die Übergabe, wenn wir kündigen?

Vollständig und kollegial. Sie bekommen alle Dokumente in editierbarer Form, eine Übersichtsmatrix für den Nachfolger, und falls gewünscht ein Übergabegespräch mit dem nächsten DSB.

Sind Sie auch DEKRA-zertifiziert oder ähnlich?

Philipp Steuber ist DEKRA-zertifizierte Fachkraft für Datenschutz seit 2019, durchgehend rezertifiziert. Aktuell läuft die Zertifizierung als KI-Beauftragter.

Klären wir das unverbindlich.

30 Minuten Erstgespräch, kostenfrei, online oder vor Ort. Sie schildern Ihre Situation, wir geben eine ehrliche Einschätzung – auch dann, wenn wir nicht der richtige Partner sind.