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KI-Compliance & KI-Beauftragter

KI nutzen, ohne ins offene Messer zu laufen.

Egal ob Sie ChatGPT einführen wollen, Microsoft Copilot bereits ausrollen oder vermuten, dass Mitarbeitende längst eigene Tools nutzen: Wir bringen Ordnung in Tools, Richtlinien und Verantwortlichkeiten. Pragmatisch, ohne Alarmismus.

KI-Verordnung im Realitätscheck

Was die KI-Verordnung wirklich von Ihnen verlangt.

Im Markt wird gerade viel Angst verkauft. Bußgelder bis 35 Millionen Euro, Compliance-Apokalypse, sofortiger Handlungsdruck. Die Wahrheit ist nüchterner – und für die meisten Mittelständler entspannter, als die Schlagzeilen suggerieren.

Die EU-KI-Verordnung gilt seit August 2024 und wird stufenweise anwendbar. Ihr Kern ist eine Risikoklassifizierung: KI-Systeme werden in vier Kategorien eingeteilt, und nur die oberen beiden bringen substanzielle Pflichten mit sich.

Verbotene Praktiken (Art. 5)

KI für Social Scoring, manipulative Beeinflussung, biometrische Massenüberwachung. Betrifft die wenigsten Unternehmen, die zu uns kommen.

Hochrisiko-KI (Art. 6 ff.)

KI in kritischen Bereichen wie Bewerberauswahl, Bonitätsbewertung, biometrische Identifikation, sicherheitskritische Infrastruktur. Hier gelten umfassende Pflichten.

Begrenztes Risiko

Chatbots, Deepfakes, generierte Inhalte. Hier gilt vor allem Transparenzpflicht – Nutzer:innen müssen wissen, dass sie mit KI interagieren.

Minimales Risiko

Spam-Filter, Empfehlungssysteme, Übersetzungstools, generative Schreibassistenten ohne kritischen Einsatzbereich. Keine spezifischen Pflichten aus der KI-Verordnung.

Was wir bei den meisten KMU-Mandaten konkret machen.

  • KI-Bestandsaufnahme: welche Tools werden faktisch genutzt
  • KI-Richtlinie für das Unternehmen
  • Schulung der Mitarbeitenden zu KI-Kompetenz
  • Dokumentation der eingesetzten KI-Systeme

Was wir ausdrücklich nicht machen.

  • Konformitätsbewertungen ohne Hochrisiko-System
  • KI-Beauftragter, wenn Risikolage es nicht hergibt
  • Hochformelle Risikomanagement-Systeme, zu groß für die Sache
  • Compliance-Theater zur Maximalrechnung

Art. 4 KI-VO seit 2. Februar 2025

Was praktisch alle betrifft: Mitarbeitende müssen über ausreichende KI-Kompetenz verfügen. Eine pflichtmäßige Schulung – aber eine, die wirklich vermittelt wird, nicht nur abgehakt.

Leistungsumfang

Was wir konkret tun.

KI-Compliance ist nicht ein Workshop und ein PDF. Es ist eine Reihe konkreter Arbeitsschritte, die wir entweder einmalig durchführen oder dauerhaft begleiten.

Schatten-KI-Audit

Anonyme Mitarbeiterbefragung zur tatsächlichen KI-Nutzung. Auswertung mit Risikoklassifizierung pro Tool. Sie erfahren, was in Ihrem Unternehmen wirklich passiert – nicht, was die Compliance-Folie sagt.

KI-Richtlinie

Individuell für Ihr Unternehmen erstellt, nicht aus dem Internet kopiert. Klar formuliert, sodass Mitarbeitende sie verstehen und befolgen. Mit Ausnahmen für sinnvolle Nutzung statt Pauschalverboten, die niemand einhält.

Mitarbeiterschulung zur KI-Kompetenz

Pflichtschulung nach Art. 4 KI-VO. Dauer 90 Minuten remote, mit Beispielen aus Ihrem konkreten Alltag. Was darf ChatGPT sehen, was nicht. Wann ist generative KI ein Risiko, wann nicht.

Tool-Auswahl und Vertragsprüfung

Sie planen ein neues KI-Tool? Wir prüfen vor der Einführung – AVV, Datenschutz-Folgenabschätzung wenn nötig, Risikobewertung. Sie wissen vor der Unterschrift, was Sie kaufen.

KI-Bestandsaufnahme & Risikoklassifizierung

Welche KI-Systeme nutzen Sie heute, in welcher Konstellation, mit welchem Risikoprofil nach KI-VO. Die Grundlage für jede weitere Compliance-Arbeit.

Externer KI-Beauftragter

Falls Ihre KI-Lage einen Beauftragten verlangt, übernehmen wir die Rolle dauerhaft. Wenn nicht, sagen wir es Ihnen – statt das Mandat zu verkaufen.

Datenschutz-Folgenabschätzungen für KI

Bei automatisierter Entscheidungsfindung mit erheblichen Auswirkungen auf Personen Pflicht nach DSGVO. Wir schreiben sie strukturiert und nachvollziehbar.

Beratung im laufenden Geschäft

Sie planen, Bewerbungen mit KI vorzusortieren? Sie wollen Kundenkommunikation per KI generieren? Wir bewerten vorab, statt hinterher zu reparieren.

Pakete

Drei klare Einstiege, je nach Lage.

KI-Compliance lässt sich nicht in ein Paketformat pressen. Aber für die häufigsten Ausgangslagen haben wir klare Angebote mit festen Preisen.

KI-Bestandsaufnahme

Einmalprojekt

1.290 €einmalig

Für Sie, wenn Sie wissen wollen, wo Sie heute stehen.

  • Online-Workshop mit GF und IT (90 Min)
  • Anonyme Mitarbeiterbefragung zu KI-Nutzung
  • Auswertung mit Risikoeinschätzung pro Tool
  • Bericht mit Handlungsempfehlungen
  • 60-Min-Abschlussgespräch
Ergebnis Klarheit – und eine Liste konkreter nächster Schritte.

Externer KI-Beauftragter

Dauermandat

ab 249 €/Monat

als Add-on zum DSB-Mandat — oder ab 449 €/Monat eigenständig

Für Sie, wenn Sie Hochrisiko-KI oder umfangreichen KI-Einsatz haben.

  • Übernahme der KI-Beauftragten-Rolle
  • Laufende Risikobewertung neuer KI-Tools
  • Begleitung bei DSFA für KI
  • Erreichbarkeit für Anfragen aus Ihrem Team
  • Jährliche Aktualisierung der KI-Richtlinie
Hinweis Add-on-Pricing zum DSB reflektiert echte Synergien.

Größere Projekte – etwa die Begleitung einer Hochrisiko-KI-Einführung oder ein eigenes Sprachmodell auf eigener Infrastruktur – kalkulieren wir individuell.

Doppelte Funktion, ein Ansprechpartner

DSB und KI-Beauftragter aus einer Hand.

Datenschutz und KI-Compliance überlappen sich an vielen Stellen. Wer die Rolle teilt, koordiniert ständig zwischen zwei Beratenden. Wer sie bündelt, spart sich das.

Wenn Sie ein Bewerber-Screening-Tool einführen, brauchen Sie eine Datenschutz-Folgenabschätzung nach DSGVO und eine Risikobewertung nach KI-Verordnung.

Wenn Sie ChatGPT Enterprise einführen, prüft der DSB den AVV und die KI-Beauftragte die KI-Risikoklassifizierung.

Bei Datenpannen mit KI-Bezug – ein Mitarbeiter hat eine Kundendatenbank ungewollt in ein generatives Modell geladen – werden beide Rollen gleichzeitig gebraucht.

Diese Schnittstellen kennt nur, wer beide Rollen ausfüllt. Bei uns ist das eine Person, nicht zwei. Das spart Ihnen Koordinationsarbeit – und uns die Übergabe an uns selbst.

Zur Zertifizierung

Philipp Steuber ist DEKRA-zertifizierte Fachkraft für Datenschutz seit 2019. Die Zertifizierung als KI-Beauftragter läuft. Bis zum Abschluss arbeiten wir transparent mit dem aktuellen Wissensstand – keine fiktive Autorität.

DSB Basis (20–49 MA) 389 €/Monat
KI-Beauftragter als Add-on 249 €/Monat
Bündelung 638 €/Monat
Zwei separate Mandate 838 €/Monat

200 €/Monat Ersparnis →

Wirtschaftlich: Wer beide Rollen bündelt, zahlt weniger. Inhaltlich bekommen Sie mehr, weil die Synergien real ins Mandat fließen.

Praxisfälle

Wie das in der Praxis aussieht.

Drei anonymisierte Beispiele aus unseren Mandaten. Branchen, Größen und Schmerzpunkte verändert. Die Logik der Lösung ist real.

Marketing · 18 MA

Agentur mit zwei Jahren ungeregelter KI-Nutzung

Ausgangslage
ChatGPT, Midjourney, DeepL Pro im täglichen Kundenbetrieb. Keine Richtlinie, keine Schulung. Ein Kunde fragte plötzlich, wie seine Daten verarbeitet werden – die GF konnte nicht antworten.
Vorgehen
Schatten-KI-Audit über zwei Wochen. Klare Richtlinie aufgesetzt – gängige Tools erlaubt, bestimmte Datenarten ausgeschlossen. Schulung für alle 18 Mitarbeitenden. Kundenfreigabe-Prozess für sensible Mandate.
Ergebnis
Souverän auf Kundenfragen antworten. Zwei Großkunden haben verlängert. Mandat läuft als Add-on zum DSB.

Personal · 60 MA

Personalvermittler vor KI-gestütztem Bewerber-Screening

Ausgangslage
Hohes Bewerber-Aufkommen, automatisches Vor-Screening geplant. Anbieter versicherte „DSGVO-konform". Compliance-Bauchgefühl der GF: zu schön, um wahr zu sein.
Vorgehen
Tool unter die Lupe genommen. Hochrisiko-System nach Anhang III. AVV mit kritischen Klauseln zur Trainingsnutzung. DSFA erstellt. Anbieter-Wechsel empfohlen, alternative Lösung mit klarer Datenkontrolle ausgewählt.
Ergebnis
Tool-Einführung um drei Monate verzögert, dafür rechtssicher. Wir berufen als KI-Beauftragte. Dauermandat.

Maschinenbau · 120 MA

Mittelständler vor Microsoft-Copilot-Roll-out

Ausgangslage
Copilot für die gesamte Belegschaft geplant. IT überzeugt, GF wollte vorher Compliance klären. Konkrete Sorge: Was tut Copilot mit den vertraulichen Konstruktionsdaten in jeder zweiten Mail?
Vorgehen
Tiefe Analyse Copilot-Architektur. AVV-Prüfung, Schrems-II-Bewertung, Lizenzvergleich. Empfehlung mit den richtigen Tenant-Einstellungen plus KI-Richtlinie für Konstruktionsabteilung. Schulung in zwei Stufen.
Ergebnis
Copilot mit dokumentierter Risikoabwägung eingeführt. KI-Beauftragten-Mandat als Add-on zum DSB.

Häufige Fragen

Was wir oft im Erstgespräch hören.

Brauchen wir wirklich einen KI-Beauftragten?

Wahrscheinlich nicht. Die meisten KMU brauchen eine KI-Richtlinie, eine Mitarbeiterschulung zur KI-Kompetenz und einen klaren Prozess für neue Tools – aber keinen formell bestellten KI-Beauftragten. Den brauchen Sie erst, wenn Sie Hochrisiko-KI im Sinne der KI-VO einsetzen oder umfangreich mit KI in sensiblen Bereichen arbeiten.

Was kostet uns ein Schatten-KI-Audit konkret?

1.290 € pauschal als Einmalprojekt. Enthält Workshop mit Ihnen, anonyme Mitarbeiterbefragung, Auswertung, Bericht, Abschlussgespräch. Ergebnis ist eine konkrete Liste: Was wird wirklich genutzt, was ist riskant, was ist okay, was sollten Sie regeln.

Müssen wir Mitarbeitende zur KI-Kompetenz schulen?

Ja. Artikel 4 der KI-Verordnung verlangt das seit 2. Februar 2025 von allen Anbietern und Betreibern – das schließt fast jedes Unternehmen ein, das ChatGPT, Copilot, DeepL oder ähnliches nutzt. Eine gut gemachte 90-Minuten-Schulung mit konkreten Beispielen ist wirksam und dokumentationsfähig.

Können wir ChatGPT für Kundenkommunikation nutzen?

Kommt darauf an, welche Daten in den Prompt fließen. Mit ChatGPT Free oder Plus: nur dann, wenn keine personenbezogenen oder vertraulichen Daten enthalten sind. Mit Business oder Enterprise: deutlich mehr möglich, weil Daten nicht für Modelltraining genutzt werden und ein AVV besteht. Wir helfen Ihnen, die richtige Stufe zu finden.

Was passiert, wenn Mitarbeitende sich nicht an die Richtlinie halten?

Erst einmal: nicht das Ende der Welt. Eine Richtlinie ohne Sanktion wirkt schwach, eine mit Drohung wirkt autoritär. Was funktioniert: eine Richtlinie, die Mitarbeitende verstehen, die Ausnahmen für sinnvolle Nutzung erlaubt, und durch Schulung in den Köpfen ist. Den arbeitsrechtlichen Rahmen definieren wir gemeinsam mit Ihnen.

Sind Sie schon DEKRA-zertifizierter KI-Beauftragter?

Philipp Steuber ist DEKRA-zertifizierte Fachkraft für Datenschutz seit 2019. Die Zertifizierung als KI-Beauftragter läuft aktuell. Bis zum Abschluss arbeiten wir transparent mit dem aktuellen Wissensstand der KI-Verordnung, einschlägigen Leitlinien und Fachliteratur. Wir geben uns nicht als zertifiziert aus, bevor wir es sind – aber unsere Arbeit ist auch heute schon belastbar.

Können Sie uns bei Open-Source-KI auf eigener Infrastruktur beraten?

Ja, aber das überschneidet sich stark mit dem Bereich Digitale Souveränität. Wir bewerten dort gemeinsam, ob ein eigenes Sprachmodell oder ein selbstgehostetes Tool für Ihr Unternehmen sinnvoll und wirtschaftlich ist – und begleiten die Einführung. Sprechen Sie uns an, wir verzweigen das Thema bei Bedarf.

Wie aktuell ist Ihr Wissen zur KI-Verordnung?

Die KI-VO wird stufenweise anwendbar – Verbotene Praktiken seit Februar 2025, KI-Kompetenz seit Februar 2025, Hochrisiko- Pflichten ab August 2026, weitere Stufen bis 2027. Wir verfolgen die Umsetzungsschritte und nationalen Konkretisierungen kontinuierlich.

Klären wir Ihre KI-Lage unverbindlich.

30 Minuten Erstgespräch, kostenfrei, online oder vor Ort. Sie schildern, was Sie heute nutzen oder einführen wollen. Wir sagen Ihnen ehrlich, was Sie brauchen – und was nicht.